Tatsächlich Liebe.

Tatsächlich Liebe.

Wer kennt ihn nicht diesen Weihnachts-Klassiker auf Pro7? 
Der Film beginnt mit der Szene im Tonstudio – „Love is all around“ und genauso geht es mir zur Zeit…
Liebe ist das Thema Nummer eins in meinem Kopf und schafft es sogar den mich gedanklich einnehmenden Arbeitsalltag als Designfuchs aus meinem Kopf zu verdrängen. Wie manche von euch vielleicht wissen heirate ich selbst dieses Jahr am 01.September, was den Gedanken um Liebe und was Liebe wirklich ist nochmal einiges an Bedeutung zukommen lässt.

Das vergangene Wochenende habe ich auf zwei Hochzeiten getanzt – literally – und somit die Hochzeitssaison für 2018 ganz offiziell für mich eröffnet. Es war ein wunderschönes Wochenende und zwei ganz wundervolle Trauungen. Irgendwie hat es sich auch ein kleines bisschen angefühlt wie >Generalprobe<.

Heiraten ist ja ganz schön serious und hui, da sollte man sich auf jeden Fall doch schon wirklich sicher sein. So lief das doch? 

Dass ich dieses Jahr heiraten werde weiß ich natürlich schon ein bisschen länger und gehöre damit mit meinen lieblichen 26 Jahren heute doch zu der etwas jüngeren Heiratsgeneration. Auch sind mein Freund und ich noch nicht 9 Jahre oder noch mehr zusammen und kennen uns noch aus der Schule, sondern erst zarte 2 Jahre. Intensive Jahre. All-in Jahre. 2 Jahre, die mein Leben auf den Kopf gestellt, gerüttelt, verwurzelt und beflügelt haben. 

Und trotzdem ich mir sicher bin, dass der Schritt den wir im September zusammen gehen das ist was ich aus tiefstem Herzen wirklich für mich und mein Leben will und dazu überaus glücklich bin in meiner Beziehung – was ich auch mit breitem Grinsen und Pärchen-Awesomeness nach außen kommuniziere – haben sich natürlich trotzdem kleine, fiese Gedanken eingeschlichen, die mich gezwickt haben, mich auf die Probe gestellt haben und mich meine Definition oder meinen Glauben über die Liebe neu betrachten ließen.  

Heute zu heiraten, vor allem in meinem Alter, ist wirklich nicht mehr selbstverständlich. Zugegebener Maßen war ich selbst von dem Antrag total überrascht. Nach nur einem Jahr. Wow. Passiert einem ja jetzt nicht auch jeden Tag.
Ich hab direkt aus tiefstem Herzen „Ja“ gesagt, und trotzdem kamen danach, aufgrund der mangelnden mentalen Vorbereitung, Gedanken in den Kopf wie:
„Will ich denn überhaupt heiraten?“. „Glaube ich überhaupt an die Institution der Ehe?“. „Brauche ich ein Blatt Papier auf dem Amt, um meine Liebe zu beweisen?“. „Nimmt mir die Ehe meine Freiheit?“, „Kann man sein ganzes Leben wirklich nur mit einem Partner in Crime an seiner Seite verbringen?“. Die Antwort ist ja, wie man es nimmt, nein, nein, ja. 
:D Ein High-Five an alle, die sich gerade nochmal die Fragen in Bezug auf meine Antwort durchgelesen haben, dass euch meine Worte hier interessieren ist wirklich rührend!

Ich weiß nicht, ob man an die Ehe glauben kann, aber ich glaube an die Liebe. Aus tiefstem Herzen. Und ich weiß, dass Verliebtheit nicht gleich Liebe ist und dass die beiden eigentlich wirklich gar nichts miteinander zu tun haben. Nur oft verwechselt werden, weil sie sich manchmal ziemlich schnell hintereinander vorstellen. „Hi, ich bin richtig verliebt in dich!“ next to „Ich (glaub ich) liebe dich!“. Manchmal erschrecken sich die Leute aber auch, weil sie merken, dass ersteres (Verliebtheit) nach einiger Zeit schon gegangen ist und zweiteres (die Liebe) noch nicht kennen und dann fluchtartig den Raum verlassen, aus Angst vor der awkward silence. 

Hat das gerade nur in meinem Kopf Sinn gemacht? Ok, ich versuchs nochmal.
Ich finde es wunderschön gefragt zu werden, ob ich jemanden heiraten möchte. (Zumindest fand ich es das eine mal wunderschön. Öfter ist mir das noch gar nicht ohne 10 Tequila vorher passiert). Irgendwie ist das gar nicht so selbstverständlich in unserer – ja ich sag es jetzt einfach – Wegwerfgesellschaft, in der nichts mehr einen Wert zu haben scheint und in 5 Sekunden durch Amazon oder Tinder ersetzt werden kann. Wenn irgendwas nicht passt oder es schwer wird, dann wird anstatt zu reparieren lieber ausgetauscht. Wenn es hart wird oder vielleicht sogar schmerzlich, ist mal schneller raus als man bis drei zählen kann. Ooooder es gibt natürlich immer noch irgendwo was besseres, oder nicht?
Ist nach 2 Jahren das Kribbeln nicht mehr so da, die Aufgeregtheit und Chemie des Anfangs verpufft (das was wir fälschlicher Weise so oft als Liebe deklarieren, aber uh-uh! Was haben wir gelernt? Das ist Verliebtheit.) - so wird es doch schnell langweilig - die „Liebe“ ist also irgendwie weg und somit ich auch. Auf zum nächsten Kick. Zum nächsten Flirt, zur nächsten ersten gemeinsamen Wohnung, bis mich nach 2 Jahren der Zahnpastatubendeckel am Waschbeckenrand so unwahrscheinlich nervt, dass ich mir meinen verloren gegangenen Selbstwert erstmal wieder in der Bar bestätigen lassen muss. 
Ein bisschen drastisch ausgedrückt, aber verlieren wir manchmal etwas an der Verliebtheit, dem Kribbeln oder ist der Sex auf einmal nicht mehr so gut oder spannend wie am Anfang, dann setzen wir das einfach viel zu schnell gleich mit „Ich liebe dich einfach nicht mehr. Keine Ahnung. Sorry. Du bist eine tolle Person, ehrlich. Es….? - Richtig. Liegt nicht an dir.“

Ist doch kacke.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle viel zu schnell weglaufen, wenns schwierig wird (und ich bin Experte im Weglaufen, ich war 2 Jahre lang auf Reisen, viel „weiter“ geht nicht) - Viel zu wenig nach innen schauen – uns selbst und unseren Dreck angucken und ganz schnell dabei sind mit dem Finger auf den anderen zu zeigen, was an ihm nicht passt was dann nicht zu uns passt, bevor wir unseren eigenen Dreck oder Rucksack angucken. (Das ist ja das nächste Problem…wir sind alle nicht mehr 16 und kommen ohne Gepäck. Jeder trägt seine Exbeziehungen auf dem Rücken, seine Wunden, seine Schrammen aus der Liebe.)

Obwohl wir alle Liebe für etwas sehr Romantisches halten, wenn nicht das Romantischste der Welt – muss ich Liebe doch einmal eben als etwas sehr Unromantisches definieren. Liebe ist vor allem eines: harte Arbeit.

Ich bin keinesfalls ein Advokat dafür in Beziehungen zu bleiben, die einem nicht gut tun oder bei denen die beiden Menschen und ihre Lebensvision einfach nicht zusammen passen. (dazu später mehr). Aber auch wenn sich Pech & Schwefel, Bonny & Clyde und Topf & Deckel gefunden haben – ist es trotzdem noch Arbeit. Puff! (Seifenblase geplatzt.)

Zum Glück weiß ich durch meinen beruflichen Vorteil der passionierten Selbstständigen, dass harte Arbeit nicht scheiße und ätzend sein muss. Sie ist nur manchmal anstrengend. Kräfte zehrend. Aber gibt dafür auch umso mehr wieder zurück, sobald sie geschafft ist. Diese Prämisse von harter Arbeit sollte (zumindest meistens) gegeben sein. Und das sollte auch die Liebe dir geben können. Nicht mehr von deinen Kräften zehren, als sie dir letztendlich wieder zurückgibt. 

Und damit meine ich jetzt um Gottes Willen auch keine Strichlistenführungen von „Ich hab schon 2x die Küche geputzt und du erst einmal das Bad.“ oder „Ich bin jetzt dran mit gekrault werden, weil in China ein Fahrrad umgefallen ist“. Nein. Es sollte deinem Herz mehr Glück bereiten, dein Herz mehr füllen, als es dich an Kraft kostet deinen inneren Mist anzugucken, an dir und an deiner Art mit deinem Partner zu kommunizieren zu arbeiten und deine Geduld und dein Verständnis wachsen zu lassen. Und du wirst noch so viel mehr bekommen als „nur“ Kraft, Glück und Küsse. 

Verliebtheit kann vergehen und obwohl wir sie immer wieder neu entstehen lassen können (das funktioniert echt, total verrückt. Aber dafür muss man, leider, leider, auch immer wieder was tun.). Aber die Liebe, die kann man nur immer wieder weiterwachsen lassen. Irgendwie wie ein Baum haben Manu und ich letztens festgestellt. Jeder Sturm reißt und zieht an den anfangs vielleicht noch ziemlich zarten Wurzeln. Aber nach dem Sturm wachsen die Wurzeln noch viel stärker und tiefer in den Boden. So wie du einen Fuß nie an der gleichen Stelle zweimal brechen kannst, weil er wieder so stark zusammenwächst. Und während sich der Baum mit jedem Sturm, nach jedem Streit immer tiefer verwurzelt, so wächst er auch immer höher hinauf und streckt seine Blätter noch weiter und noch größer der Sonne entgegen. Super kitschig, oder? :D Aber mit diesem Bild waren für mich letztens Auseinandersetzungen und Streits auch einfach mal völlig ok. Und irgendwie auch wichtig. Weil wir jedes mal als Paar wachsen, tiefer rein gehen und wirklich hingucken. Und nicht nur so quack quack nebeneinander herleben und dann irgendwann merken, dass es ja gar nicht mehr passt und wo sind die letzten 15 Jahre eigentlich hin? Das will ich nie nie niemals für mein Leben! Und auch nicht für seins. 

Trotzdem ist das Bild von einem streitenden Paar negativ belegt. Bei mir ja auch.
Weil irgendwie – und wer kennt das nicht? – haben wir ja alle immer irgendwie das Gefühl, dass wenn man viel diskutiert und aneinander aneckt, irgendwas falsch sein muss. Wir wollen ja alle eine >harmonische Beziehung<. >Liebe ist das Gegenteil von Streit< oder so ein Bullshit. Verdammt, diese Gedanken hatte ich richtig oft: „Kacke, jetzt streiten wir schon wieder.“ Aber was, wenn das nur passiert, weil man sich wirklich miteinander auseinandersetzt? Wenn man an seiner Beziehung wirklich arbeiten will? Den anderen wirklich verstehen will? Sein eigenes 26 Jahre lang sauber erbautes Gedankenschloss aufbrechen muss, das Gedankenkonstrukt challengen und trotz Dickkopf und klar-im-Recht-Seins stundenlang dieses scheiß kleine Babypups Detail diskutiert bis beide weinen? 
Das tut weh. Oh fuck, das tut weh. Und manchmal da fühlt es sich aussichtslos an, ganz ehrlich. Aber nur für ein paar Stunden. Nur für ein paar Tage. Bis auch die neuen Gedanken angefangen haben neue Wurzeln zu ziehen und vielleicht altes Unkraut ein bisschen an die Seite zu drücken, um sich Platz zu schaffen. Plötzlich, abseits von der Hitze sieht man wieder ein bisschen mehr von der Sonne und erkennt den klaren Himmel. Sieht was der andere wirklich gemeint hat und akzeptiert, dass man die ganze Zeit den Wald vor lauter Bäumen irgendwie nicht gesehen hat. (Ha! Heute hab ichs aber mit meinen Metaphern. Excuse me, ich geh mal eben stolz auf mich sein.)

Ich will Paare nicht verurteilen bei denen es nie kracht. Bei denen es nie zu Konfrontationen kommt. Um Gottes Willen, no. (Ich kenn Paare die streiten echt selten und sind selbst nach 5 Jahren oder so zusammen hart geil zusammen - bei manchen kommen bestimmte Sachen früher dran, bei anderen später...you get the point.) 
Aber Bieberkacke, die größte Möglichkeit zur Transformation für uns selbst liegt verdammt nochmal in der Beziehung mit einem Menschen und nicht mit uns selbst und unserem 12ten self-development Buch oder auf einem Stein in Indien auf dem man von Lichtnahrung lebt. Da ist Veränderung und ein „besseres Selbst“ einfach. Und oh glaube mir, ich liebe meine Seminare, Workshops, Yoga Intensives und Self-Help Lektüre. Oh, yes! Aber nichts wird dich in deinem stillen Kämmerchen jemals so weit bringen, jemals so tief deinen eigenen Misthaufen angucken lassen, wie eine Person mit der du dein ganzes verdammtes Leben teilst und der du dich wirklich zeigst. Raw. Verletzlich. Die Innenseite von deinem Herzen nach außen gekehrt. Deine dunkelsten Gedanken offen legst. Einfach alles. Wenn du das machst und immer noch nicht ab und zu aneckst, dann Glückwunsch zu deinem outcoming und du hast deinen genetischen verschollenen eineiigen Zwilling gefunden. 

Denn diese Person, die du so liebst, dass es manchmal weh tut, die dich in den Wahnsinn treiben kann wie keine andere – die kennt deine Triggerpunkte. Die ist dein innerer Spiegel. Und zeigt dir all deine Seiten, auch die hässlichen. Vor allem die hässlichen, die von denen du gar nicht wusstest dass sie (noch) da sind. Und diese Person ist in deinem Leben, um dir dein größtes Wachstum zu ermöglichen. Denn Familie (und Familie ist man schon auch nur zu zweit) ist nicht zuständig, um den Frieden im Haus zu bewahren. Familie ist verantwortlich für Liebe, Stärke und Wachstum. Das ist das was wir in unserer Familie, in unserem Partner kreieren, unterstützen sollten. Nicht Frieden, um jeden Preis, sondern mehr echte Liebe, Löwenstärke und beständiges Wachstum. Und wachsen tun wir nach dem 14ten Lebensjahr nicht mehr einfach so. 

Aber genau dieses Wachstum, und mein innerer Unruhestifter zu „höher, schneller, weiter“, der mich immer dazu antreibt noch tiefer zu blicken, noch mehr vom Leben zu wollen und immer nach der besten Vision von mir strebt, hat in letzter Zeit die Liebe in meiner eigenen Beziehung zu dem Mann an meiner Seite…naja sagen wir mal „strapaziert“.

Denn während ich immer nach "einer immer besseren Version von mir" strebe, sehe ich auch ein unwahrscheinliches Potential in Manu, so viel Lebensfreude, so viel was er zu geben hat, wenn er seinen Blickwinkel, sein fast intuitives Wissen mit anderen teilen würde. 

Und wahrscheinlich habe ich, wenn ich ganz ehrlich bin, meinen Wunsch nach Wachstum auch auf ihn projiziert (weil ich weiß da ist so viel!!) und ihm dabei unterbewusst das Gefühl gegeben, dass ich mir wünsche, dass er mehr an sich arbeitet. In seinen Ohren gleichgesetzt mit: „du bist mir nicht gut genug so wie du jetzt bist.“ Autsch. Klassischer Fall von null so gemeint, aber wochenlang nicht drüber gesprochen und Lieblingsmenschen mindestens genauso lange verletzt. Eigenköpfige Interpretationen und eingeschlichene Passiv-Aggressivitäten gebacken im Verletztheitsofen inklusive. 
Und weil dem natürlich gar nicht so ist und ich diesen Menschen abgöttisch liebe, egal in welcher Form und Mindset-Lage er da gerade kommt, hat er wahrscheinlich doch einen Nerv getroffen. Denn ich bewege mich nun ja wirklich in meiner kleinen rosa Blase. Meine soziale Blase in der irgendwie jeder um mich herum Persönlichkeitsentwicklung macht, sich ständig weiterbildet und an sich arbeitet…“Kollegen“, Freunde und auch alle meine Kunden (Yay!). Und das richtig abfeiern und sich ja, schon auch manchmal ein bisschen daran profilieren. So alla „Ich habe das Licht gesehen und weiß jetzt wie die Welt funktioniert. Ich hab Tony Robbins gelesen.“ 

Ich feiere diese Menschen auch, mega!, die so viel Bock auf ihr Leben haben und so viel verändern wollen und nicht nur ohnmächtig da stehen und sagen „Da kann man doch eh alleine nix ausrichten!“, „Wieso immer ich?“ oder „Das war doch schon immer so. Ich finds schön, wenn alles beim Alten bleibt.“. Und ich mag meine rosa Blase wirklich, ich bin stolz auf sie. Ich hab sie mir ja auch geschaffen. So von wegen „du bist die Schnittmenge von den 5 Menschen mit denen du dich am meisten umgibst.“. Achtung, Spiegelneuronen und so. Bin nach Berlin gezogen, habe weniger mit alten Freundschaften zu tun oder allgemein Menschen, die Energie rauben, nur am Meckern sind, über „nur noch 40 Jahre Arbeit, yeah“ oder ausschließlich über Versicherungen und Vorsorge reden. (Nicht flasch verstehen. Ich bin versichert und sorge vor. Aber es ist nicht mein everyday Lieblingsthema, bei dem ich mich gerne über den ausraubenden Staat beklage oder allen um mich herum Angst mache, um mich sicherer und besser zu fühlen.) Die Menschen um mich herum beflügeln mich, zeigen mir was möglich ist und lassen mich noch größer träumen. Und das ist GEIL. Das ist ne awesome Community to be in. Und oh ja, ich mag auch mein Luftschloss aus Träumen, weil wenn ich an was Glaube, es die Gesetze der Natur sind und da gehört das Gesetz der Anziehung ganz oben mit dazu. Aber different story.   

Aber trotzdem weiß ich, dass ich alleine die Weisheit nicht gefressen oder das Licht gesehen habe und deswegen mit allen teilen muss. So wie ein frisch gebackener Veganer, der erstmal allen um sich herum erzählen muss, dass das was sie da Essen Mist ist. (Denn kleine sidenote: die wenigsten werden Veganer, weil du mit dem Finger auf ihr Schnitzel zeigst.) Und genauso verhält es sich wohl mit deiner persönlichen Entwicklung. Jeder entwickelt sich in einer anderen Geschwindigkeit. Der eine läuft mit 9 Monaten, der andere mit 13 Monaten und später mit 10 Jahren sagt auch keiner mehr: "Boah, guck dir mal den an. Ich glaub der läuft schon richtig lange! Respekt." 
Jeder lernt anders schnell und ganz wichtig: Immer in der Geschwindigkeit, die für ihn perfekt ist. Zum richtigen Zeitpunkt. Und da wir alle unseren eigenen, individuellen Weg gehen, verhält sich das auch so mit der mentalen Entwicklung oder alle Revelations, die wir hier so durchgehen in unserer Zeit hier auf der Erde. Puh, da kommen wir SCHON WIEDER in ein ganz neues Thema und da könnte ich auch wieder stundenlang drüber philosophieren. 
Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte:
Das hier ist MEIN Weg, den ich mir für mich ausgesucht habe. Aber deswegen funktioniert er nicht für Peter oder für Olli oder…für Manu. Nur weil ich immer tiefer rein möchte, alte Muster auflösen, mir meinen Dreck angucken und daran wachsen möchte, muss das nicht mein Partner machen wollen. Wer bin ich denn mir heraus zu nehmen zu sagen „lies das mal“ oder „geh mal da hin“. Klar, denke ich zu wissen, dass ihm das gut tun würde. Vielleicht ist das aber noch gar nicht der richtige Zeitpunkt. Oder HECK, vielleicht ist es auch einfach nicht für ihn. Vielleicht hat er auch eine ganz andere Art und Weise zu lernen. Zum Beispiel VOM LEBEN und nicht durch das anzapfen von anderen großartigen Köpfen. Ich klau mir ja immer so ein bisschen Gedankenwelt zusammen. Hier ein bisschen was und da ein bisschen was und bastel dann meine eigene daraus. Das was sich für mich wahr anfühlt. Und wo ich immer diese Gänsehautschauer bekomme, wenn ich etwas höre, was tief in mir resoniert. Kennt das wer?

Anyway. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass Manu und ich nicht einfach so aus Zufall zusammen sind. Weil wir zufällig zur gleichen Zeit am gleichen Ort auf einem Boot in Thailand das gleiche vorhatten. Wir haben eine Rolle im Leben des anderen zu spielen. Wir haben uns etwas zu lernen. Und so wie ich ihm viel an Gedankengut zu schenken habe, da hat er so eine unendliche Fülle an Dinge, die er mir jetzt schon gegeben hat und ich kann nur beginnen mir auszumalen, was er in mir noch alles zur Veränderungen anstoßen wird. 
Ein Beispiel: Kennt ihr die Pinterest Sprüche wie „live now“ oder „das Glück liegt in den kleinen Momenten?“. Dinge, die mir unheimlich schwerfallen. Präsent zu sein. Und nicht immer nur das bigger picture zu sehen, sondern mich langfristig an den Dingen erfreuen, die ich habe. Direkt vor mir. Tja, und da habe ich den Master direkt auf meinem Sofa sitzen. Einen der nichts braucht außer ein bisschen Wasser und Liebe. Nichts schöner findet, als auf Entdeckungsreise zu gehen und auf dem Spielplatz herum zu tollen und einfach so Mitten im Alltag alles dropped und stopped und mich mit einem Funkeln in den Augen ansieht und sagt „Oh Gott, ich liebe dich einfach so.“ Der schönste Moment in der Woche war dann der spontane Sofaabend mit Pizzalieferdienst und Kuscheln-Extrem und nicht der Gala Abend beim Musical Besuch. 
Und er hat ja Recht. Was sitze ich denn immer stundenlang abends, ja nachts noch am Schreibtisch und hustle, hustle, hustle um…was nochmal? Erfolgreich zu sein? Erfolgreich für was? Um Glück zu empfinden. Glück und Liebe. Und um zu Leben.
>>Arbeite um zu Leben. Lebe nicht um zu arbeiten. << Oder so war das doch.
Und auch die Liebe, meine eigene kleine Familie, sitzt wieder die ganze Zeit im anderen Zimmer auf dem Sofa und wartet darauf dass ich rauskomme und einfach lebe. (Klar, ich liebe meine Arbeit und habe sie absichtlich sehr stark in mein Leben integriert. Aber wir brauchen ja immer die Bälänz.)

Ich glaube daran, dass Beziehungen der Bereich ist in unserem Leben, der für die Größte Erfüllung oder den größten Schmerz in uns sorgen kann. 

Das Geheimnis ist, dass du die Person, die du auserwählst dein Leben mit dir teilen zu dürfen, die gleichen Werte und die gleiche Vision mit dir teilt. Die im selben Bus mit dir fährt, an die gleiche Endstation will. Der Bus muss manchmal repariert werden, das Rad oder der Busfahrer ausgetauscht, aber solange ihr immer noch in die gleiche Richtung wollt, bleibt ihr sitzen. Und trotz Streit und trotz allem kann alles gelöst werden. Nur das muss stimmen, die Buslinie. Lieben kann man auch, wenn man nicht im gleichen Bus sitzt glaube ich. Nur wird sie die Liebenden dann nicht für immer zusammen glücklich machen.

Denn manche Beziehungen können beide Teile weiterhin nicht erfüllen, weil sie beide verschiedene Visionen für ihr Leben haben und gelernt haben verschiedene Dinge zu wertschätzen. Und das ist auch gut so. Man sollte nie, niemals an einer Beziehung festhalten die einen oder beide Parts in der Beziehung einschränken, zurückhalten oder unglücklich machen. Klar steckt man mal zurück. Keine Frage. Aber nicht dein Lebensziel. Nicht deine Aufgabe, warum du verdammt nochmal hier bist.
Und das schlimmste ist die meisten wissen was ja nicht mal. Hören diese Stimme nicht. Laufen einfach weiter. Leidenschaftslos (literally). Wollen nicht mehr. Wissen nicht was ihr eigenen (!) Werte sind. Ihre eigene (!) Version für ihr Leben. Nehmen alle Hobbys und Freunde vom neuen Partner an und vergessen ihr "altes Leben", dass sie mit ihrem "alten Freund" vor zwei Wochen noch hatten. Pfui. 

Manu und ich haben zum Beispiel letztes Silvester eine Riesen Liste mit Lebenszielen für die nächsten 5, 10 und 50 Jahre aufgeschrieben. Was will er? Was will ich? Wo wollen wir zusammen hin? Das war so unglaublich schön, augenöffnend und exciting!! Wahnsinn!

Der Standesbeamte auf der Hochzeit letzten Samstag hat ein Zitat aus dem Buch „Der kleine Prinz“ angebracht: „Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt.“

Ich glaube daran, dass wir Wegbegleiter sind.

Das wir individuelle Wesen sind mit individuellen Aufgaben, Fähigkeiten und Missionen auf dieser Welt; die aber nicht dafür gemacht sind diesen Weg alleine zu gehen. Die einen Partner in Crime an die Seite gestellt kriegen und für Familie gemacht sind. Und dass Familie (für viele von uns) ein essentieller Teil für unser Lebensglück ist. 

Ich glaube übrigens auch nicht an die EINE große Liebe (Hat sie jetzt nicht gesagt??!). 7,4 Milliarden Menschen auf dieser Erde und du sollst lucky genug sein, die eine zu finden, bevor sie den Planeten wieder verlassen hat? 
Ich glaube, dass es ein paar sehr kompatible Wegbegleiter gibt. Vielleicht ein paar Hundert. Der eine ein bisschen mehr, der andere vielleicht ein bisschen weniger. Aber was zälhlt ist was man draus macht. Oder man sich darauf einlässt. Schon dafür bereit ist. Manchmal hat man vielleicht schon einen Menschen getroffen, aber du oder er oder sie war noch nicht bereit. Oder aber – er oder sie war nur da, um dir etwas Bestimmtes zu lernen. Etwas Bestimmtes mitzugeben. Gut oder schlecht. Dinge, die du brauchtest, um dein Leben heute so leben zu können wie du es lebst. Um die Erfahrungen machen zu können, die du heute in dir trägst. Unwiderruflich. Die dich zu dem Menschen gemacht haben, der du jetzt gerade bist, während du deine Zeit damit verbringst einen Artikel von einer zu lesen, die schon über 20 Minuten über Liebe philosophiert. 

Ich glaube, dass manche Menschen in dein Leben treten und nie dafür bestimmt waren für immer an deiner Seite zu sein. Dass sie so lange bei dir bleiben bis du oder sie das gelernt hat was ihr euch gegenseitig lernen solltet und dass dann irgendwann vielleicht die Zeit gekommen ist wieder loszulassen und sich freizugeben  - entweder für die nächste Lektion oder für >den einen< Wegbegleiter. Der, mit dem alles noch 1000x awesomer wird, 1+1=3 und ihr das geilste Team seid, dass die Welt je gesehen hat (Check, Baby.) Denn manchmal werden dir Beziehung nur geschenkt, damit du dir deinen Mist anguckst und weiter in dich reingehst und alte Muster aufarbeitest, um dann für den Menschen bereit zu sein, für den du ohne die Person davor noch gar nicht bereit gewesen wärst. Und das gilt alles nicht nur für Liebesbeziehungen, sondern für jegliche Beziehungen aller Art (Familie, Freunde, Schule, Mentoren...). Deswegen…sag vielleicht mal danke. Danke an die Person, die dir vielleicht so weh getan hat, dich so verletzt hat. Denn vielleicht hat sie dir auch was geschenkt. (Und ich lehne mich gerade sehr, seeehr weit aus dem Fenster. Denn wenn Menschen beispielsweise misshandelt werden, dann sind sie sicher nicht dankbar für diese Erfahrung – aber das meine ich auch nicht und das ist wie immer eine WHOLE OTHER STORY. 

Der Punkt ist: Manche Menschen werden dich nur eine Zeit lang begleiten und manche ein ganzes Leben lang. Wie wunder, wunderschön. Und das ist nicht nur ok so, und trostspendend (denn das ist es auch), sondern vor allem auch richtig gut so. Größerer Plan und so.

Der Wegbegleiter ist aber finde ich auch ein schönes Bild für die bestehende Individualität beider Partner in einer Beziehung und wie ich finde auch ein wahnsinnig wichtiger Schlüssel zum Glück in der Partnerschaft. So richtig unter der TOP3. 
Denn wir Menschen neigen wahnsinnig schnell dazu uns so in unserer Beziehung und diesem Anfangsglück fallen zu lassen, dass wir ganz ganz schnell in ein Muster verfallen, in dem wir unserem Partner für unser Glück verantwortlich machen. Erwarten, dass dieser Partner etwas tut, um uns glücklicher zu machen (Spaziergehen, weit weg fliegen, Chick Flick zusammen gucken, brunchen gehen, bespaßen, Bücher lesen (upsi!), etc…). Wir machen uns richtiggehend emotional abhängig vom Partner. Hat er gute Laune, sind wir auch gut gelaunt, hat er schlechte Laune, haben wir schlechte Laune. „Was willst du?“ - „Ich bin dann glücklich, wenn du auch glücklich bist.“ 
Tschuldigung, ich habe gerade ein bisschen in meinen Mund erbrochen. Ja, es ist wunderschön einen Menschen gefunden zu haben, der sich um dich sorgt und kümmert, immer bei dir ist und womöglich sogar dein wohl über sein eigenes stellt. Aber hell no, so funktioniert das glaube ich nicht. Wenn unsere eigene Tasse nicht voll ist, wenn wir nicht aus vollem Schöpfen können und unser eigener Wohlfühlbecher nicht überschwappt, dann handeln wir immer aus dem Mangel. Dann kommen ständig so Sätze aus dem Mund wie „Liebst du mich eigentlich noch?“ (obwohl der Partner es vor 10 Minuten gesagt hat) oder ist über-anhänglich (totaler Kill). Also wir reden hier von Klammern, von nichts alleine machen können, von wo du hingehst geh ich auch hin – würg. Da bin ich vielleicht auch nochmal ein spezieller Anti, ein Sonderfall, eine unromantische Vertreterin der Frauenwelt. 
Aber da reagiere ich echt allergisch. Manu kann da ein Lied von singen. Sollte mal der Satz fallen „du gehörst mir“ oder irgendwie sowas in die Richtung, auch wenn es nur zum Spaß ist. Wiiehu, wiiiiehu, alle Alarm-Sirenen Rot! Dann geht’s los. "Also ich gehör schon mal gar niemanden. Auch nicht dir. Ich gehör nur mir. Und wenn überhaupt dann gehöre ich ZU dir." :D :D Der arme Kerl. Mit mir macht man manchmal schon was durch.
Aber sobald sich jemand oder sein Glück von mir oder von jemandem anhängig macht, dann ist bei mir echt Alarmstufe angesagt. Dann ziehe ich mich eher zurück. Geh weiter weg. Schaffe mir Raum. Meinen Raum. Besinne mich wieder auf mich selbst. Fülle meine Tasse. Mit Yoga, Spazieren gehen, malen, Mädels-Talk mit der besten Freundin und allem was MICH als Person ausmacht. 

Denn nur WIR SELBST sind für unser eigenes Glück verantwortlich.
Dein Partner darf dich noch glücklicher machen, dich zum lachen bringen, mit dir albern, mit dir in den Urlaub fahren, dein Wachstum anregen, deinen Rücken stärken. Aber es ist nicht dein persönlicher Pausenclown. Und diese Leere in dir kann er langfristig auch nicht füllen. Das kannst nur du selbst. Richtig scheiße manchmal, ich weiß. Aber wie immer bist leider mal wieder nur du für dein Lebensglück verantwortlich. Selbst wenn ihr heiratet. Damn.

Deswegen weiß ich auch, dass ich trotz Heirat und vielleicht zukünfitgen Mini Füchsen auch immer noch mal alleine vereisen werde, nach Bali oder in ein Yoga Retreat auf eine Insel. Weil ich das brauche. Weil ich dann meine Batterien auflade und wieder viel mehr da sein und geben kann, als wenn ich ausgebrannt bin.
Ich achte auf mich, um meine Bedürfnisse alle auf Grün zu halten (danke SIMS), um dann alle meine Aufgaben, zum Beispiel awesome rocking Girlfriend, mit Bravour erledigen zu können.
Ihr wollt keine ausgemerkelte, hungrige, grumpy Kat (:D ha!) am Ende vom Tag erleben, nein, nein. Das ist kein guter Anblick. Da hat mich der Manu doch noch gleich viel mehr lieb, wenn ich Yoga gemacht und Ukuele gespielt habe bevor er nach Hause gekommen ist. 
Und das ist nur der kleine Rahmen. Das Ganze überträgt sich ja noch viel, viel weiter.

Das ganze Thema mit der Selbstfürsorge hat auch whansinnig viel mit – Achtung – Selbstliebe zu tun. Denn liebst du dich nicht selbst wie du bist, brauchst du immer wieder die Bestätigung von außen, dass du liebenswert bist. Liebens – Wert. Wert geliebt zu werden. Bist und handelst auch immer aus dem Mangel und dir deiner Liebe zum Partner nie zu 100% bewusst. Immer unsicher. Denn wie sollte er oder sie dich auch so lieben, wie du ihn / sie liebst? Wie könnte er DICH (angeekelte Mundwinkel) jemals SO lieben?
Völliger Schwachsinn natürlich. Aber das Problem bei der Sache ist: Du kannst nur so viel Liebe geben, wie du selbst in dir trägst. 
Deswegen: Eigenen Liebestank aufladen, wirklich daran arbeiten dich selbst zu lieben, und deine Beziehung, Liebesbeziehung, aber auch alle anderen, werden unglaublich aufblühen.
 

Was du liebst, lass es frei. Kommt es zurück, gehört es (ZU!) dir – für immer.
-Konfuzius

Vor ein paar Wochen waren Manu und ich auf einem Workshop namens „The Art of Love“. Wenn du so willst ein Beziehungsworkshop mit dem leichten Nachklang „ah, oh Gott, stimmt bei euch was nicht?“. Witzig war, dass als wir uns die Tickets geholt haben wirklich gerade alles Butterblümchen und Rosen war und genau in den Tagen vor dem Workshop eher ein großes Krisenwollknäul herum gekullert ist. Aber generell angemeldet haben wir uns, weil ich niemals erst zu so etwas gehen will „wenn es schon zu spät ist“, sondern immer fortwährend an meiner Beziehung arbeiten und Gespräche führen will, auch wenn alles ok ist, auch wenn wir uns abgöttisch lieben, auch wenn wir „erst“ 2 Jahre zusammen sind. Weil ich jedes Mal, wenn irgendwo ein wunder Punkt beim anderen gedrückt wird und wir darin rumstochern bis es blutet (und ja vielleicht ist das auch eine masochistische Ader und nein, wir machen das auch nicht jederzeit und immer – aber oft), dann gehen wir jedes mal tiefer. Nehmen immer wieder eine weitere Schicht der Zwiebel runter und kommen dem Innersten des Anderen immer näher, auch wenn dabei viele Tränen fließen können (Zwiebel-Metapher! Ha, heute ist mein Tag!).

 

Der Workshop war mega interessant und ich glaube wir haben beide für uns super wichtige und ganz andere, jeweils für uns relevante Erkenntnisse rausgezogen und für uns mitgenommen.

Aber eine Sache, die mich hat stutzen lassen, war die Frage gleich in der Einführung. 
„Wie definierst du Liebe?“, „Was ist Liebe für dich?“. 
Und während im Raum verschiedenste Antworten gefallen sind von „Liebe ist einfach alles und jeder“ bis „Liebe bedeutet Hingabe“ oder „sich auf Kompromisse einlassen“… war ich völlig verdattert und konnte keine klare Definition für Liebe für mich formulieren. 
Klar ist Liebe Alles. Alles ist Liebe. Das weiß ich. Und das ist viel deeper als es einfach so banal klingt. Aber trotzdem war ich damit nicht zufrieden. 
Mittlerweile habe ich glaube ich meine momentane persönliche Definition von Liebe gefunden:

 Liebe sieht die Großartigkeit in ihrem Partner, gibt ihm Flügel, die sie nie aus Eigenutz stutzt und wird alles in ihrer Macht stehende tun, um diesem Wesen sein größtes Lebensglück zu ermöglichen. Liebe ist immer füreinander - nie gegeneinander und handelt immer aus Fülle, nie aus Mangel. Anhaltende Liebe fährt im gleichen Bus und kommuniziert die ganze Fahrt über so viel, bis der Busfahrer die Musik richtig lauf aufdreht und alle nur noch tanzen.  

Aber das ist nur meine Definition von Liebe - was ist deine?
Schreib mir mega gerne dazu hier mal direkt einen Kommentar oder auf Instagram unter den Post. Schreib mir echt. Echt jetzt. Go!

Ausgefuchste Liebesfistbump, Kat
 

*dieser Artikel beinhaltet nur meine Wahrheiten und ist keine Gewähr für ein glückliches happily ever after Leben. Haftung ausgeschlossen. 

 

 

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